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vendredi 15 mai 2009

Mont Ararat et Dogubayazit

Wie gewohnt, wurde ich auch auf der nächtichen Busfahrt von Diyarbakir nach Van von der aufgehenden Sonne aus dem Schlaf gerissen. Das mit weiterem Vordringen in den Osten immer früher werdende Erwachen (die Digitaluhr über dem Fahrer blinkte auf 05:25), wurde dieses Mal durch ein atemberaubendes Panorama entschädigt. Der Mount Ararat präsentierte sich in der aufgehenden Sonne und vor dem stahlblauen Himmel in seiner ganzen Pracht.

Nach weiteren zwei Stunden im Dolmus (öffentlicher Minibus) durch weitestgehendes « no man’s land », trafen wir dann in Dogubayazit, am Fuss dieses 5137m hohen Berges ein. Am Nachmittag stand die Besichtigung des Palastes von Ishak Pasha auf dem Programm. Wenn auch sehr schön, dann für einmal doch nicht ganz so herausragend, wie im Reiseführer beschrieben.

Comme d’habitude après des trajets de bus nocturne, le soleil levant m’a réveillé. L’heure de ce réveil, de plus en plus matinale en allant vers l’est (la montre au dessus du conducteur clignotait sur 5h25), a été dédommagée par un panorama à couper le souffle. Derrière le lac de Van, dans le soleil levant et avec un ciel encore bleu roi, le Mont Ararat s’est présenté dans toute sa beauté.

Après deux heures supplémentaires en Dolmus (minibus) à travers un « no man’s land », on a atteint Dogubayazit au pied de cette montagne de 5137 mètre de haut. L’après-midi, nous avons visité le Palai Ishak Pasha qui pour une fois, n’était pas aussi époustouflant que ce que notre Lonely Planet nous décrivait.

Mardin

Nous sommes presque passés à côté car peu touristique et donc moins « remarquable » dans les guides. Elle est difficile à décrire, ce sont des couleurs, une atmosphère… Les quelques mots suivants sont les images qui me sont restées dans les yeux après notre départ:

- Des maisons couleurs de miel accrochées à une colline…
- Des petites boutiques de savons qui embaument les rues…
- Dans le bazar des artisans qui recousent un livre, travaillent le fer…
- Des églises qui recouvrent une ville musulmane…
- Des enfants qui chantent dans les rues…
- Le soleil toujours au zénith…
- La vue sur la plaine de Mésopotamie…

Bref, ca n’a vraiment plus rien à voir avec chez nous!

Beinahe hätten wir diese in den Reiseführern weniger präsente Stadt verpasst. Der Ort lässt sich schwierig beschreiben. Einmal mehr sind es die Farben und die Atmosphäre, die seine Einmaligkeit ausmachen… Nachfolgend ein Auszug aus den hängen gebliebenen Bildern:

- Honigfarbene, an einen Hügel geklebte Häuser
- Seifen-Boutiquen, welche die Gassen mit ihrem Duft ausfüllen
- Handwerker, die Schlösser schmieden und Bücher binden
- Kirchen, die eine muslimische Stadt überdecken
- Singende Kinder in den Strassen
- Die Sonne, die immer im Zenith zu stehen scheint
- Die Sicht auf die Mesopotamische Ebene

Jetzt sind wir definitiv nicht mehr Zuhause…

Mont Nemrut

Pour vous familiariser avec le Parc National du Mont Nemrut, on doit vous raconteur une petite histoire:

C’est donc l’histoire d’Antioche 1er, couronné roi d’un petit territoire situé au Nord de l’actuelle Sanliurfa, en 64 av JC. Plutôt malin, il avait signé un traité de non agression avec Rome, ce qui lui permit d’assurer pendant plusieurs années une certaine sécurité et prospérité à son royaume. Il avait la simplicité de penser que les Dieux étaient sa famille et décida de se construire un tombeau doublé d’un temple à la hauteur de sa personne.

Il reste donc aujourd’hui au sommet du Mont Nemrut, une montagne de pierres pouvant être vue à plusieurs dizaines de kilomètres à la ronde et deux terrasses qui devaient être les entrées du tombeau sur lesquelles sont disposées une quinzaine de statues de la famille d’Antioche : Apollon, Zeus…

Um euch den Berg Nemrut näher zu bringen, müssen wir euch eine kleine Geschichte erzählen:

Es ist die Geschichte von Antiochos I, welcher 64 v. Chr. zum König des kleinen Gebiets nördlich der aktuellen Sanliurfa, gekrönt wurde. Dank eines mit Rom ausgehandelten Nichtangriffspakts, schwelgte sein Reich während einigen Jahren in Sicherheit und Reichtum. Antiochos I betrachtete die grossen Götter als seinesgleichen und beschloss, sich eine dieser Grösse entsprechende Grabstätte zu errichten.

Was heute auf dem Berg Nemrut übrigbleibt, sind ein 50 Meter hoher und aus etlichen Kilometern sichtbarer Steinhügel, sowie einige Statuen von Ihm und seinen “Familienangehörigen”: Apollon, Zeus, …

mercredi 13 mai 2009

Sanliurfa (Urfa) et Harran

Schweren Mutes und voller Erwartungen verliessen wir Göreme um nach Sanliurfa weiterzureisen. Schweren Mutes, weil Kappadokien einfach unbeschreibbar schön war und voller Erwartungen, weil uns die Einheimischen um unser Reiseziel nicht gerade benieden: “You know, they are Kurdish people, they are different”!

Wie überall, wurden wir aber auch in Urfa mit offenen Armen empfangen. Kein Unterschied also in Sachen Gastfreundichkeit. Zwei äusserliche Merkmale fielen uns jedoch sofort auf:

- Kaum mehr Frauen ohne Kopfbedeckung (wir nutzten denn auch die mittägliche Frühlingsregenpause, um Sophie im Bazar entsprechend zu Stylen)
- Männer tragen auch ein Kopftuch (steht mir nicht)

Nach erfolgreichem Shoppen und einem etwas zu scharf geratenen Kebap setzten wir uns an den “Teich des Abraham“, bestaunten die heiligen Karpfen (siehe Bilder) und die in Scharen auflaufenden Pilger*.

Am nächsten Tag düste ich (Sophie fühlte sich nicht gut) nach Harran um mir eine der ältesten Universitäten der islamischen Welt und die für diese Stadt typischen, bienenstockförmigen Häuser anzusehen.

*Şanlıurfa ist eine heilige Stadt des Islam. Hier sollen die Propheten Ibrahim (Abraham) und Ijob gelebt haben. Entsprechend islamischer Tradition wurde hier Abraham geboren. Eine zentrale Stätte des Wallfahrtsortes Şanlıurfa ist die Halil-Rahman-Moschee und der zum Komplex gehörende „Teich des Abraham“ mit heiligen und unantastbaren Karpfen. Die Legende besagt, dass der Prophet Abraham, der auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte, errettete, indem er das Feuer in Wasser verwandelte und Glutbrocken zu Karpfen wurden.

Un peu tristes et avec pleins d’attentes, nous avons quitté Göreme pour rejoindre Sanliurfa. Un peu tristes car la Cappadoce a été magnifique, et pleins d’attentes car les gens ne semblaient pas envier notre prochaine destination : “You know, they are Kurdish people, they are different”!

Comme on s’y attendait, et comme partout en Turquie d’ailleurs, Urfa nous a accueillis à bras ouverts. Même si du point de vue de la qualité d’accueil, nous n’avons pu constater aucune différence, deux choses nous ont tout de même frappés:

- De plus en plus de femmes sont voilées (on a donc profité de la pluie de printemps pour relooker Sophie dans le bazar)
- Une grande partie des hommes portent un turban (ça ne me va pas)

Après la fin de la mission shopping et d’un kebab un peu trop épicé, on s’est posés au bord des bassins d’Abraham et avons admiré les carpes sacrées intouchables (vous aussi vous pouvez les admirer en photo!) ainsi que les pèlerins*.

Le jour suivant je suis parti (Sophie ne se sentant pas bien) visiter à Harran, une des plus vieilles universités islamiques ainsi que des maisons coniques typiques de la région.

* Sanliurfa est une ville sacrée pour les musulmans. Les prophètes Abraham et Job y auraient habité. D’après la croyance musulmane, Abrahame serait né ici. Un site imporant de ce lieu de pèlerinage est la mosquée Halil-Rahman ainsi que les bassins d’Abraham et leurs carpes. Abraham y aurait été immolé sur un bucher et Dieu aurait transformé le feu en eau et les braises en poissons.

dimanche 10 mai 2009

Göreme

Nach einer weiteren Nacht im Bus und kurzem Entspannen im Höhlen-Hostel, fuhren wir im Ausflugs-Minibus quer durch Kappadokien.

Lava, Wasser und Wind haben in dieser Region eine bizarre Skulpturenlandschaft geschaffen. Ein wahres Kunstwerk der Natur. Im GEO «Türkei» steht dazu folgendes :

«Vor einigen Millionen Jahren brodelte die Erde in Zentralanatolien. Bis ins zweite Jahrtausend vor Christus hinein überzogen die Vulkane Erciyes und Hasan das Land mit Lava und Tuffasche. Der Auswurf verdichtete sich über Jahrhunderte zu Gestein unterschiedlicher Härtegrade. Nachdem die Vulkane erloschen waren, nahmen Wind und Wasser ihre Arbeit auf. Regenfälle und Flussläufe wuschen die Felsen aus, gruben sich in die unteren, weichen Gesteinsschichten, ließen die härteren stehen und schafften so die Mützenberge und Riesenpilze. Die Türken nennen sie getreu ihres märchenhaften Aussehens peri bacalar, «Feenkamine».

Die Menschen, die hier wohnen, haben die Landschaft Kappadokiens geformt, untergraben und ausgehöhlt. Bis in die fünfziger Jahre waren die Felsen ihre Behausungen. Der Stein ist weich, lässt sich mit einfachem Werkzeug bearbeiten und isoliert perfekt. Im Sommer bleiben die Wohnhöhlen angenehm kühl, in den frostigen Wintern des anatolischen Hochlands hält der Berg die Temperatur bei 10 bis 15 Grad. Bereits im Neolithikum war Kappadokien dicht besiedelt, Hethiter, Phryger, Perser, Römer lösten sich in der Herrschaft ab, doch vor allem die Gründung christlicher Gemeinden und Klöster ab dem 2. Jahrhundert nach Christus hat bis heute beeindruckende Spuren hinterlassen.

Ein paar Dutzend der über 1000 Höhlenkirchen sind zur Attraktion hergerichtet. Man stolpert ehrfurchtsvoll durch tausendjährige Geschichte, staunt bis zur Nackenstarre über die Höhe der Kirchenschiffe, über formvollendete Bögen und Säulen, über die klare Schönheit der Fresken und versucht zu verstehen, wie das wohl funktioniert hat: eine Negativ-Baustelle, auf der man Steine wegtragen musste, damit Räume entstehen.»

Après encore une nuit en bus et une petite sieste dans notre hotel troglodythe, nous avons traversé la Cappadoce en mini-bus.

Lave, eau et vent ont créés dans cette région un paysage aux sculptures bien étranges. Un vrai chef-d’oeuvre de la nature. Dans le GEO-Turquie on peut lire à ce propos les lignes suivantes:

«Il y a plusieurs millions d’années, la terre était en ébullition en Anatolie centrale. Jusqu’au 2ème millénaire avant JC, les volcans Erciyes et Hasan ont couverts le pays avec de lave et de cendre de tuf. Les projections se sont modifiées en roches de différents degrés de dureté. Après l’extinction des volcans, vent et eau ont commencé leur travail. Pluies et cours d’eau ont délavé les rochers en creusant les parties profondes, moins dures, et en laissant debout les parties plus dures. Ainsi sont nés les champignons que les Turcs appellent les cheminées de fées.

Les hommes, qui habitent ici, ont formé et creusé le paysage de Cappadoce. Jusqu’aux années 50, les rochers étaient leurs maisons. La matière est souple, peut être travaillée facilement et isole parfaitement. En été, ces caves-maisons, restent assez fraiches. Dans les hivers glacés la montagne assure une température de 10 à 15 degrés. Depuis le Néolithique, la Cappadoce est densément peuplée. Hittites, Perses et Romains se sont relayés dans la domination de la région. Les traces les plus impressionnantes remontent cependant à la fondation de communautés et de cloitres chrétiens à partir du IIème siècle.

Une dizaine des plus de 1000 églises troglodythes ont été restaurées. En traversant l’histoire des derniers millénaires, on admire les nefs, les arcs et les piliers époustouflants, ainsi que les fresques. On se demande comment ils ont pu faire tout cela: un chantier inversé pour lequel on a du enlever les pierres pour créer des pièces.»

samedi 9 mai 2009

Fethiye - Olympos

En partant de Pamukkale, nous avons traversé les Monts Taurus (pas les Alpes Suisses mais quelques sommets assez impressionnants quand même) pour rejoindre Fethiye au bord de la Méditerranée.

Nous avions décidés, malgré une météo à moitié optimiste, que le port de Fethiye serait notre point de départ pour une croisière de quelques jours. Après une journée de négociation avec probablement tout les “Tour-Operator Managing Directors” de Fethiye, nous avons embarqué à bord de l’«Ocean», un magnifique «Gulet» (bateau qui est traditionnellement utilisé par les pêcheurs) en bois de 26 mètres pouvant accueillir 16 personnes.

Après avoir rencontré l’équipage de 3 personnes et nos 4 compagnons de routes (encore une fois australiens!) nous sommes partis à la découverte de la côte sud de la Turquie. Les deux premiers jours ont été un vrai régal, farniente au soleil, baignade, découvertes de petites criques à l’eau turquoise avec dauphins et tortues de mer… Changement de décors pour les deux derniers jours où malheureusement pour une fois la météo ne s’est pas trompée. Nous avons traversé orage et pluie pendant deux jours et avons troqué notre maillot de bain par les pulls !

Von Pamukkale ging’s dann über’s Taurus-Gebirge (zwar nicht die Schweizer-Alpen aber doch immerhin ein paar recht eindrückliche Gipfel) weiter in den Süden bis nach Fethiye am Mittelmeer.

Trotz mässiger Wetterprognosen entschieden wir, diesen Ort zum Ausgangspunkt einer mehrtägigen Segelschiff-Tour zu machen. Nach nur einem Tag erbitterter Verhandlungen mit wahrscheinlich sämtlichen “Tour-Operator Managing Directors” Fethiyes, stiegen wir dann auch schon an Bord des Ocean, unseres wunderschönen 26m-“Gulet” (ein aus Holz gefertigter, dickbauchiger, meist zweimastiger Motor-Segler).

Mit einer dreiköpfigen Mannschaft und vier Reisegspändli (zur Abwechslung wieder einmal Australier) brachen wir auf, die Türkische Südküste zu entdecken. Die ersten zwei Tage waren dann auch ein warer Genuss: Farniente an der Sonne, Planschen im Mittelmeer, Bestaunen der immer wieder neuen Farbtöne des Wassers in immer wieder neuen Buchten, Beobachten von Delfinen und Schildkröten, … Szenenwechsel dann aber für die letzten zwei Tage. Der Wetterbericht sollte für einmal recht behalten und wir mussten Badehose gegen Pullover und Regenjacke austauschen!

vendredi 8 mai 2009

Pamukkale et Hiérapolis

Depuis notre arrivée en Turquie, les photos de Pamukkale nous ont faites rêver, une colline recouverte de calcaire avec des piscines naturelles à ciel ouvert, des gens se baignant dedans… pas etonnant que cela soit sur la liste des sites classés au patrimoine mondial de l'UNESCO. Arrivés sur les lieux, nous avons trouvé une ville fantôme, des rues désertes, les locaux en préparation d’une saison bien loin d’avoir commencée. Nous avons donc rapidement décidé de ne rester qu’une nuit sur place au lieu des deux prévues initialement.

Le lendemain nous sommes partis à la découverte du fameux lieu… les piscines sont bien là, les étendues de calcaire également mais tout est asséché ou presque. Nous découvrons l’histoire du site, depuis des millénaires les gens se sont baignés ici et dans les années 80, des hôtels ont été construits en haut de la colline surplombant le site, ce qui a tout asséché. En 1998, les hôtels ont été détruits et depuis on essaye d'irriguer artificiellement, ce qui ne marche pas très bien… triste.

Une surprise nous attendait cependant en haut du site. Les vestiges gréco-romains de Hiérapolis (ville qui était déjà connue à l'époque pour ses sources d'eau chaude...) disséminés sur l’ensemble de la colline…beaucoup plus intéressants !

Seit unserer Ankunft in der Türkei verging kein Tag, ohne dass unsere Blicke an irgndeinem Pamukkale-Plakat hängen blieb. Schneeweisse Kalksteinterrassen, unzählige mit türkisfarbenem Thermalwasser gefüllte natürliche Schwimmbecken – Kein Wunder steht der Ort auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. In Pamukkale angekommen waren wir dann etwas erstaunt, eine recht heruntergekommene und ausgestorbene Stadt vorzufinden. Der Entscheid, nur eine Nacht dort zu verbringen war entsprechend schnell gefällt.

Am nächsten Morgen brachen wir dann auf, das beschriebene Naturwunder zu entdecken. Wir fanden zwar Kalksteinterrassen und Schwimmbecken vor, das türkisblaue Wasser fehlte jedoch. Das Wasser ist offenbar durch in den 1980er Jahren oberhalb erbaute Hotels zum versiegen gekommen. Daher wurden bis zum Jahre 1998 alle Hotels wieder abgerissen. Mit Hilfe eines ausgeklügelten Bewässerungssystems wird seither versucht, die Terrassen von Pamukkale wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Das gelingt eher schlecht als recht... traurig, traurig.

Auf dem Plateau angekommen gab’s dann aber noch eine Überraschung. Die Ausgrabungsstädte von Hierapolis (eine antike griechische Stadt, die schon im Altertum berühmt war für die warmen Quellen...) – wesentlich interessanter!

mercredi 29 avril 2009

Pivo, Rakija,...

Damit niemand auf den Gedanken kommt, dass wir hier verdursten, schneiden wir jetzt auch das Thema Getränke kurz mal an.

Unsere neuste Entdeckung ist, dass Wasser auf Türkisch « Su » heisst. Bisher gab’s nämlich wie zuhause einfach Hahnenwasser und wir kannten nur die Begriffe « Pivo », « Bira » und « Rakija ».

Bier/Pivo/Bira - Nachfolgend unsere Favoriten :
 Bosnien&Herzegowina: « Sarajevsko Pivo » – das Siebtbeste Pils dieser Welt (so steht es auf der Flasche und so wurde es uns in gebrochenem Deutsch auch von jedem zweiten Kellner erklärt)
 Serbien&Montenegro: « Jelen Pivo » – gibt’s fürs Picknick mit der Familie auch in der praktischen 2-Liter-Petflasche
 Türkei: « Efes » – Besonders gut weil’s einen an die ganzen Kebab-Stände in der Schweiz erinnert

Rakija* - unser Favorit ist die Slivovitz :
Ob am Morgen um 8 beim Einchecken ins Guesthouse, um 10 beim Kaffee mit der Familie, um 12 zum Apero, um 14 zum Digestif, … Sie passt einfach immer!

In Kroatien und Serbien&Montenegro gibt es übrigens auch ganz guten Wein.

*Die Oberkategorie für Schnäpse aller Art nennt sich in Kroatien, Bosnien, Bulgarien, Serbien und Montenegro rakija (ракия). In den betreffenden Ländern erhält man bei der Bestellung einer rakija meist eine šljivovica , d.h. einen Zwetschgenschnaps.
Quelle : Wikipedia
Pour que personne ne pense que l’on est en train de se déshydrater, nous devons maintenant aborder ce thème.

Notre nouvelle découverte est que « Su », est le mot Turque pour dire eau. Jusqu’à maintenant on n’a en effet bu que de l’eau du robinet et nous ne connaissions que les mots « Pivo », « Bira » et « Rakia ».

Bière/pivo/bira - Les suivantes sont nos préférées :
 Bosnie et Herzégovine : « Sarajevsko Pivo » - la 7ème meilleure bière du monde (comme le dit la bouteille ou essaye de nous l’expliquer un serveur sur deux avec ses quelques mots d’allemand)
 Serbie et Monténégro : « Jelen Pivo » - pour le pique-nique en famille, elle existe également en PET de 2 litres
 Turquie : « Efes » - Particulièrement bonne parce qu’elle rappelle les baraques à Kebab en Suisse

Rakia* - notre préférée est la Slivovitz :
Que ce soit le matin à 8h pendant le check-in dans une auberge de jeunesse, à 10h lors du café avec toute la famille, à 12h à l’apéro, à 14h pour le digestif… elle passe toujours!

D’ailleurs, en Croatie et en Serbie et Monténégro le vin n’est pas mauvais non plus.

*Son degré d'alcool avoisine normalement les 40%, mais certaines rakia produites localement peuvent atteindre les 55 à 65%. La Prepečenica est une rakia doublement distillée, dont la teneur en alcool peut parfois dépasser les 70%. Sa forme la plus commune, la slivovitz, est produite à partir de prune qui est l'alcool national serbe, mais on en produit également à partir de raisins, pêches, abricots, pommes, figues, et coings.
Source : Wikipedia

Izmir, Pergame et Ephèse

Nos prochaines grandes étapes ont eu pour destination les ruines Gréco-romaines de Pergame et d’Ephèse. Nous avons quitté Istanbul par bateau rapide pour traverser la mer de Marmara en seulement deux heures (plus de 50 km/h) et pris le train jusqu’à la troisième ville de Turquie : Izmir. N’étant pas une ville très attrayante (des barres d’immeubles à perte de vue) et étant tombés dans un hôtel plus que douteux, nous ne nous y sommes pas attardés.

Un bus nous a rapidement conduit à Pergame, ville à taille beaucoup plus humaine et qui nous a tout de suite semblée beaucoup plus sympathique. Nous y avons visité un des sites de vestiges gréco-romains les plus important de Turquie (en 200 av JC le plus important royaume d’Anatolie). Elle nous semblera par la suite bien petite à côté d’Ephèse ! En plus, nous avons rencontré sur la terrasse de notre pension 3 potes d’apéro Australiens avec qui l’ont fait route commune depuis. Soit dit en passant deux d’entre eux font un tour du monde depuis un ans et pour encore une année, nous sommes des petits joueurs à côté !

Le lendemain, départ pour Ephèse. Là nous avons découvert un site absolument gigantesque. Malheureusement pour nous, environ 3000 personnes, sortis de la croisière s’amuse, ont décidé de le découvrir en même temps que nous !! Nous avons donc pris notre mal en patience et avons attendu deux petites heures sous un arbre, en début d’après-midi… la voie était libre nous étions presque seuls !! Fantastique !!

Nach Istanbul brachen wir auf, die griechisch-römischen Ruinen von Pergamon und Efes zu entdecken.

Ab Istanbul überquerten wir das Marmarameer in einem Schnellboot in nur zwei Stunden (über 50 km/h) und dampften dann im Zug nach Izmir. Wenig begeistert von dieser Stadt und unserer Unterkunft hielten wir den Aufenthalt kurz und reisten am nächsten Tag per Bus nach Pergamon weiter. Dort erkundeten wir einen der wichtigsten römisch-griechischen Ausgrabungsorte in der Türkei (um 200 v. Chr. das wichtigste Anatolische Königsreich). Nach Effes sollten uns diese Ruinen dann allerdings etwas mikrig vorkommen… Auf der Dachterasse unseres Hostels trafen wir nach getaner Arbeit dann auch noch auf drei australische Apero-Genossen. Seitdem sind wir zu fünft uterwegs. Zwei der drei sind übrigens seit einem Jahr auf Weltreise und werden noch ein Jahr weiterreisen – wir sind halt noch Anfänger…

Am nächsten Morgen ging’s dann weiter zur gigantischen Ruinenstadt von Efes. Leider hatten 3000 Traumschiff-Touristen die gleiche Idee wie wir und wir mussten uns für die ersten paar Stunden in den Schatten eines Baumes zurückziehen. Nach dem Mittag war die Piste dann aber frei für uns! Fantastisch!!

Wetter: Sonnig
Temperatur: 20°C

lundi 27 avril 2009

Istanbul

Ein fünftägiger Istanbul-Aufenthalt hat diese Stadt vor einem Jahr in die vordersten Ränge der persönlichen Top-Städte-Liste katapultiert. An dieser Klassierung hat sich auch nach dem zweiten Aufenthalt nichts geändert und diese Faszination in eigene Worte fassen können wir immer noch nicht.

Stellvertretend für einen eigenen Reisebericht gibt’s deshalb einen Auszug aus Orhan Pamuks* “Istanbul”. Darin wird anhand des Hüzün (türkisches Wort für Melancholie) die Atmosphäre Istanbuls beschrieben.
* Orhan Pamuk ist der bedeutendste türkische Schriftsteller unserer Zeit.

Cinq jours à Istanbul il y a un an ont catapulté cette ville dans nos top-ten personnels de nos villes préférées. Rien n’a changé à ce classement après le deuxième séjour et décrire cette fascination par des mots personnels nous est toujours impossible.

On vous propose donc un petit extrait de « Istanbul » de Orhan Pamuk*. En introduisant le concept du Hüzün (mélancolie en Turque) avec lequel il décrit l’atmosphère à Istanbul.

* Orhan Pamuk est l’écrivain contemporain le plus connu de Turquie.

To feel this Hüzun is to see the scenes, evoke the memories, in which the city itself becomes the very illustration, the very essence, of Hüzün. I am speaking of the evenings when the sun sets early, of the fathers under the street lamps in the back streets returning home carrying plastic bags; of the old Bosphorus ferries moored to deserted stations in the middle of winter; of the old book-sellers who lurch from one financial crisis to the next and then wait shivering all day for a customer to appear; of the children who play ball between the cars on cobblestone streets; of the covered women who stand at remote bus stops clutching plastic shopping bags and speaking to no one as they wait for the bus that never arrives; of the crowds rushing to catch ferries on winter evenings; of the city walls, ruins since the end of the Byzantine Empire; of the crowds of men fishing from the sides of the Galata Bridge; of the street photographers; of the little children in the streets who try to sell the same packet of tissues to every passer-by; of the underpasses in the most crowded intersections; of the overpasses in which every step is broken in a different way; of the man who has been selling postcards in the same spot for the past forty years; of young mothers struggling down streets with their three children; of the view of the Golden Horn, looking towards Eyüp from the Galata Bridge; of the crowds of men smoking cigarettes after the national football matches; …